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Das Coronavirus legt Bad Württemberg lahm – und sorgt dafür, dass Tausende bis Zehntausende Menschen im Home-Office arbeiten müssen.

 

Nur wenn Menschen sich isolieren, lässt sich das Coronavirus aufhalten. Das betrifft auch die Angestellten. Firmen sollten sie jetzt zum Arbeiten nach Hause schicken.

Weitreichende Maßnahmen in Baden Württemberg

Das Coronavirus breitet sich auch in Baden-Württemberg schnell weiter aus. Daher hat die Landesregierung am Freitag (13. März) weitreichende Maßnahmen beschlossen, die die Ausbreitung des Virus verlangsamen sollen. Die Maßnahmen gelten zunächst
bis einschließlich 19. April 2020.

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Isolation ist das Mittel der Wahl gegen das Coronavirus. Ganze Länder riegeln sich ab, nach innen und außen. Hauptsache, es kommen nicht mehr so viele Menschen an einem Ort zusammen und die Übertragung des Virus wird aufgehalten, wenn nicht gar gestoppt.

Auch jedes Unternehmen sollte sich jetzt fragen, was sein Beitrag sein kann, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Reicht es, wenn das Reinigungspersonal die Tastaturen nun häufiger als sonst abwischt?

Genügt es, die Angestellten aufzufordern, bei Halskratzen zu Hause zu bleiben? Oder gibt es womöglich drastischere Maßnahmen, um sie zu schützen? Können nicht einfach alle von zu Hause aus arbeiten?

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Derzeit treten vermehrt Lungenerkrankungen durch ein neuartiges Coronavirus (COVID-19) auf.

 

Betroffen sind insbesondere die Metropole Wuhan (11 Millionen Einwohner) und die Provinz Hubei, zu der Wuhan gehört. Weiterhin gelten der Iran, Italien sowie Städte beziehungsweise Regionen in Südkorea, Frankreich, Österreich und Spanien als Risikogebiete.

Zwischenzeitlich wurde die Erkrankung in COVID-19 und der Erreger nunmehr in Coronavirus SARS-CoV-2 umbenannt.

In Deutschland sind Ende Januar 2020 erste Fälle bestätigt worden, am 27. Februar wurde der erste Fall in Baden-Württemberg bestätigt. COVID-19 ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

 

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Informationen zum Coronavirus – Stand: 14. März 2020 – Ausgehend von der chinesischen Stadt Wuhan breitet sich das neuartige Coronavirus 2019-nCoV weltweit weiter aus. Um eine unkontrollierte Weiterverbreitung in Deutschland zu verhindern, ist es wichtig, Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten.

„Aufgrund des sehr dynamischen Geschehens hat das Land Baden Württemberg in Absprache mit Virologen und Infektionsschutzexperten einen grundlegenden Strategiewechsel eingeleitet.

Die Krankheitsfälle werden weiter zunehmen, unser wichtigstes Ziel muss es deshalb jetzt sein, unsere medizinische Infrastruktur und unser Gesundheitswesen in die Lage zu versetzen, eine große Zahl an schwer Erkrankten adäquat zu versorgen. Konkret heißt das: Wir werden das öffentliche Leben auf ein Minimum beschränken, um unserem Gesundheitssystem die Zeit zu geben, sich bestmöglich für die Behandlung einer höheren Zahl von schwer erkrankten Personen einzustellen.“

Zu den wichtigsten Home-Office Corona-Maßnahmen in Baden Württemberg um diese Ziel zu erreichen, gehören:

  • Kindergärten, Kindertagespflege und Schulen sollen bis zu den Osterferien geschlossen werden (Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website des hierfür zuständigen Kultusministeriums.)
  • Keine Besuche in Krankenhäusern bis auf unabdingbare Ausnahmen  / Besuche in Alten- und Pflegeheimen werden auf ein Mindestmaß heruntergefahren und limitiert.
  • Öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen werden untersagt. Darüber hinaus gilt die Empfehlung alle Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, abzusagen.
  • Alle nicht notwendigen sozialen Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden / Wenn jeder nur die Hälfte seiner sonst üblichen Kontakte pflegt, ist schon viel erreicht.
  • Großeltern sollten nicht zur Kinderbetreuung herangezogen werden, da Kinder häufig Überträger des Virus sind, auch wenn sie selbst nur selten Symptome haben.
  • Arbeitgeber sollen ihren Mitarbeitenden Homeoffice bzw. Überstundenabbau ermöglichen.
  • Grundsätzlich gilt: Nur noch das unternehmen, was unbedingt notwendig ist. Ziehen Sie sich in den kommenden Wochen zurück.

Das Baden Württembergische Ministerium für Soziales und Integration appellierte in diesem Zusammenhang an die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger. „Organisieren Sie Nachbarschaftshilfen, unterstützen Sie die Menschen in Ihrem Viertel, die Hilfe brauchen, gehen Sie für sie einkaufen.“ Tipps, wie jeder vor Ort einfach Hilfe für besonders betroffene Personen organisieren kann.

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Wie gut ist Baden Württemberg für eine mögliche Krisensituation vorbereitet?

Grundsätzlich ist das hessische Gesundheitssystem auf die gesundheitliche Versorgung der hessischen Bürgerinnen und Bürger bestens vorbereitet. Alle Behörden und Ressorts auf europäischer, Bundes- und Länderebene stehen in ständigem engen Austausch über die Situation.

Die Lageeinschätzungen der WHO, des ECDC und des RKI bilden dafür die wissenschaftliche Grundlage. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration steht ebenso in ständigem Austausch mit den kommunalen Gesundheitsämtern.

Das HMSI ist mit den beteiligten Akteuren des öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Krankenhäuser sowie der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte und der Rettungsdienste in regelmäßigem Austausch, um notwendige Untersuchungs- und Behandlungskapazitäten sicherzustellen.

Wo kann ich mich informieren?

Bürgerinnen und Bürger können sich an verschiedenen Stellen über das Coronavirus informieren. Neben der Website des HMSI und den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern liefern auch die WHO, das ECDC und das RKI auf ihren Websites aktuelle Informationen. Auch nachdem die Weltgesundheitsorganisation bei dem aktuellen Ausbruch durch das neuartige Coronavirus in China eine „Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite“ (PHEIC) festgestellt hat, ergibt sich in Hessen aktuell kein weiterer Handlungsbedarf, da alle von der WHO geforderten Empfehlungen zur Eindämmung und Kontrolle des Ausbruchsgeschehens bereits etabliert sind. Das HMSI ist in ständigem Kontakt mit anderen Landes- und Bundesministerien und beurteilt die Situation gemeinsam mit Fachexperten fortlaufend. Empfehlungen der WHO kann das HMSI somit unverzüglich bewerten und notwendige Maßnahmen in einem abgestimmten Vorgehen anpassen.

Hotline

Eine hessenweite Hotline zu dem Thema ist unter der Nummer 0800-5554666 täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Wie kann ich mich schützen?

Als Schutzmaßnahme – auch vor der Grippe – sind Bürgerinnen und Bürger dringend dazu aufgefordert, folgende Hygieneregeln einzuhalten:

  • häufig und gründlich Hände waschen (auch Kinder und Jugendliche)
  • Husten und Niesen nur in ein Papiertaschentuch oder die Armbeuge (auch Kinder und Jugendliche)
  • Einmal-Taschentücher verwenden und diese nach jedem Gebrauch in einem Mülleimer entsorgen
  • kein Händeschütteln, keine Umarmungen / Wangenkuss
  • nicht mit den Händen an Nase, Mund und Augen fassen (vor allem nach Festhalten an Griffen in Bussen oder Benutzen von Türgriffen, die von vielen angefasst werden, aber auch zu Hause)
  • Smartphone, Handy, Tablet etc. regelmäßig reinigen/desinfizieren
  • grundsätzlich nur eigene Gläser und Besteck benutzen
  • Menschenansammlungen konsequent meiden

Wie verhalte ich mich bei Symptomen?

Sollten Bürgerinnen und Bürger Krankheitssymptome wie Husten, Fieber oder Atemnot verspüren, sollen sie:

  • die 116 -117 anrufen (Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes)
  • sich telefonisch an das örtliche Gesundheitsamt wenden
  • sich telefonisch an ihre Hausärztin oder an ihren Hausarzt wenden

Diese klären dann mit der anfragenden Person ab, ob eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus wahrscheinlich ist und leiten bei begründetem Verdacht die weitere Diagnostik und Behandlung ein.

Warum kann man den Test nicht selbst zu Hause machen und einschicken?

Für ein korrektes Testergebnis eine korrekte Entnahme des Abstrichs erforderlich. Denn ohne eine fachlich korrekte Probenahme kann kein aussagekräftiges Ergebnis garantiert werden. Der Abstrich sollte daher unbedingt durch medizinisches Personal durchgeführt werden. Zudem ist eine persönliche Beratung durch einen Arzt nicht zu ersetzen.

Übersicht der bestätigten SARS-CoV-2-Fälle in Baden Württemberg.

Eine tägliche Übersicht finden Sie hier.

Der öff. Gesundheitsdienst wurde Ende Januar in „besondere Bereitschaft“ versetzt. Was bedeutet das?

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) hat Ende Januar den öffentlichen Gesundheitsdienst in besondere Bereitschaft versetzt und steht in ständigem Austausch mit allen hessischen Gesundheitsämtern. In regelmäßig stattfindenden Telefonkonferenzen, an denen auch Experten aus dem Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG) sowie der Universitätskliniken Marburg und Frankfurt teilnehmen, werden die Gesundheitsämter über die aktuelle Situation im Land informiert. Es wurden für Hessen Handlungsempfehlungen zur Abklärung von Verdachtsfällen erstellt, die entsprechend einer sich verändernden epidemiologischen Lage angepasst werden. Fragen, die bei der Umsetzung der Infektionsschutzmaßnahmen vor Ort entstehen, werden aufgegriffen und Lösungen bzw. Antworten erarbeitet.

Am Flughafen Frankfurt am Main gibt es ein Medical Assessment Center (MAC), in dem infektiologisch erfahrene Ärztinnen und Ärzte des Gesundheitsamtes Frankfurt tätig werden, wenn der Verdacht besteht, dass sich Passagiere auf einem Flug bei einem Kranken angesteckt haben könnten. Darüber hinaus stellen das HMSI, das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt und der Flughafenbetreiber Fraport Informationen in mehreren Sprachen bereit. Damit werden die Reisenden aus den betroffenen Regionen darüber informiert, welche Symptome die Krankheit hat und wie sie sich verhalten sollen, falls diese Symptome auftreten.

Welche Maßnahmen ergreift der Flughafen Frankfurt, um ggf. erkrankte Personen zu identifizieren?

Nach den internationalen Gesundheitsvorschriften muss das Personal der Fluggesellschaften über den Flugkapitän melden, wenn eine Person an Bord ist, die offensichtlich krank ist und eine ansteckende Krankheit haben könnte.

In Deutschland gibt es Flughäfen, die mit besonderer Infrastruktur am und um den Flughafen ausgerüstet sind, so dass infektiöse Passagiere transportiert, diagnostiziert und klinisch versorgt werden können. Dies sind die Flughäfen in Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin und München.

Am Flughafen Frankfurt am Main gibt es ein Medical Assessment Center in dem infektiologisch erfahrene Ärztinnen und Ärzte des Gesundheitsamtes Frankfurt tätig werden, wenn der Verdacht besteht, dass sich Passagiere auf einem Flug bei einem Kranken angesteckt haben könnten.

Was passiert, wenn am Flughafen FFM ein Infektionsverdacht mit dem neuen Coronavirus vorliegt?

Das betroffene Flugzeug parkt auf einer Sonderposition. Dort gehen Ärzte des Gesundheitsamtes an Bord und untersuchen die erkrankte Person. Falls ein Infektionsverdacht besteht, wird die erkrankte Person auf die Isolierstation gebracht und die übrigen Passagiere über den Krankheitsverdacht bzw. mögliche Ansteckungen informiert.

Nur wenn ein begründeter Verdacht besteht, dass sich Personen angesteckt haben könnten, werden weitere Maßnahmen für einige oder alle Passagiere empfohlen (z.B. häusliche Quarantäne oder Beobachtung durch Gesundheitsämter).

Wie wird mit Flügen aus den benannten Risikogebieten verfahren? Wird es Grenzschließungen geben?

Das Gesundheitsamt Frankfurt ist für die Planung und Durchführung konkreter Maßnahmen am Flughafen Frankfurt zuständig und passt diese regelmäßig an die aktuellen Anforderungen der epidemiologischen Lage an. Die hessischen und nationalen Gesundheitsbehörden stehen dazu ständig im fachlichen Austausch.

Am Flughafen Frankfurt ist die notwendige Infrastruktur vorhanden, um auf ankommende Passagiere mit neu aufgetretenen oder hochansteckenden Krankheiten unmittelbar reagieren zu können. Für mögliche Kontaktpersonen steht ein Medical Assessment Center (MAC) zur Verfügung. Es bietet die Möglichkeit der Betreuung von Flugreisenden, einer zeitnahen ärztlichen Untersuchung sowie einer bedarfsweisen vorübergehenden Unterbringung.

Um bestmöglich vorbereitet zu sein, wurde seitens des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration eine erhöhte Betriebsbereitschaft des MAC angeordnet. So ist sichergestellt, dass in Hessen auch eine große Anzahl ankommender Fluggäste gesundheitlich betreut werden können und dadurch zugleich der Schutz der Bürgerinnen und Bürger gewährleistet ist.

Luftfahrzeugführer waren bislang verpflichtet, Krankheitsfälle an Bord zu melden. Mit Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 29. Januar 2020 haben diese zusätzlich bei Flügen aus der Volksrepublik China vor Landung zu melden, dass sich keine Erkrankten an Bord befinden.

Zudem stellt eine von den Passagieren auszufüllende Aussteigekarte sicher, wo diese in den 30 folgenden Tagen nach Ankunft zu erreichen sind. So können Kontaktpersonen ggf. erkrankter Personen nachverfolgt und identifiziert werden.  Außerdem wurde die Aussteigekarte per Verordnung des BMG um eine Selbstauskunft der Passagiere erweitert, um bereits auf dem Flug eventuell infizierte Personen zu identifizieren.

Zusätzlich werden auf den Flügen Informationshandzettel an die Passagiere verteilt, um sie über die Erkrankung und Maßnahmen bei Symptomen aufzuklären.

Wie sollen sich Reisende verhalten, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben?

Die Empfehlungen für Reisende aus diesen Gebieten stehen online hier zur Verfügung.

Sollten Sie auf einer Reise in ein Risikogebiet Kontakt zu kranken Personen gehabt haben und Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, begeben Sie sich in Behandlung vor Ort. Sie dürfen nicht fliegen, solange Sie krank sind. Falls Sie auf dem Rückflug mit den oben genannten Symptomen erkranken, melden Sie sich beim Bordpersonal.

Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Ihrer Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln:

  • Bereiten Sie Ihren Reiseverlauf nach (zeitlich und räumlich)
  • Bleiben Sie zu Hause
  • Vermeiden Sie unnötige Kontakte
  • Bevor Sie Ihren Hausarzt oder eine Notaufnahme aufsuchen, melden Sie sich unter Hinweis auf Ihre Reise und Ihre Beschwerden telefonisch an.

Empfehlungen für Reisende

Was ist über das Virus derzeit bekannt?

Es handelt sich bei SARS-CoV-2 um ein „neues“ Virus aus der Gruppe der Coronaviren. Die Erkrankung an dem Virus heißt COVID-19. Die Quelle des Virus ist noch nicht bekannt, sie wird in der chinesischen Region Wuhan vermutet. Auch die Informationen über die genauen Übertragungswege und die Schwere der ausgelösten Erkrankung sind noch nicht vollständig vorhanden. Derzeit kommen täglich neue Erkenntnisse hinzu. 

Krankheitsverlauf

Es ist gesichert, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Der Verlauf der Erkrankung ist wahrscheinlich in vielen Fällen harmlos (ähnlich einer Erkältung), löst aber bei einem Teil der Erkrankten schwere Lungenentzündungen aus, die auch zum Tod führen können.  

Die Zeit von einer Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung (Inkubationszeit) mit den klassischen Symptomen Fieber, Husten und Atemnot ist noch nicht genau einzugrenzen. Derzeit geht das RKI von einem Zeitraum von bis zu 14 Tagen aus.

Ebenfalls ist noch nicht gesichert, wie genau die Ansteckung erfolgt (z.B. Tröpfchen beim Husten) und ob eine Ansteckung mit dem Virus leicht oder nur bei längerem Kontakt erfolgt. Die bisherigen Erkenntnisse sprechen für eine eher leichtere Übertragbarkeit. Daher ist der Kontakt mit Kranken in einem der bezeichneten Risikogebiete als starkes Indiz für eine mögliche Ansteckung zu werten. 

Diagnose

Die Untersuchung auf SARS-CoV-2 wird in der Regel eingeleitet, wenn Symptome einer Lungenerkrankung (wie Fieber und Husten) vorliegen, die erkrankte Person in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet war oder Kontakt mit einem bestätigten Erkrankten hatte.

Das Virus konnte genetisch untersucht und so Testverfahren entwickelt werden, mit denen man es in Abstrichmaterial aus dem Rachen oderden tiefen Atemwegen nachweisen kann. Dieses Testverfahren steht derzeit in verschiedenen Laboren in Deutschland zur Verfügung, in Hessen in der Virologie der Universität Marburg und der Universitätsklinik in Frankfurt.

Informationen und Hotline

Auf der Homepage des HMSI werden jeweils aktualisierte Informationen bereitgestellt.

Die Lagebeschreibung erfolgt nach den Berichten der WHO oder der ECDC.

Informationsmaterial und Antworten auf häufig gestellte Fragen werden auch auf der Website des RKI bereit gestellt.

Eine hessenweite Hotline zu dem Thema ist unter der Nummer 0800-5554666 täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Welche Schutzmaßnahmen gibt es?

  • Als Schutzmaßnahme – auch vor der Grippe – sind Bürgerinnen und Bürger dazu angehalten, weiterhin einfache Hygieneregeln zu beachten:
  • In die Armbeuge husten oder niesen,
  • Einmaltaschentücher verwenden und diese nach jedem Gebrauch entsorgen,
  • Händeschütteln vermeiden,
  • gründliches und regelmäßiges Händewaschen („Waschen wir Walter“ zeigt in einem Video, wie es geht),
  • nicht mit den Händen die Nasen-, Mund- und Augenschleimhaut berühren (zum Beispiel nach Festhalten an Griffen in Bussen oder Benutzen von Türgriffen, die von vielen angefasst werden),
  • grundsätzlich eigene Gläser und Besteck benutzen

und wie immer in der Erkältungszeit wenn möglich Menschenansammlungen meiden.

Gibt es Notfall-Pläne zur vorübergehenden Schließung öffentlicher Einrichtungen wie z.B. Schulen oder wie Kindergärten? Wie sehen diese Pläne aus?

Mögliche Schließungen öffentlicher Einrichtungen im Pandemiefall, wie beispielsweise von Kindergärten und Schulen, sind Maßnahmen, die im Einzelfall von den zuständigen Gesundheitsämtern angeordnet werden.

Wo und wie erhalte ich bei angeordneter Quarantäne eine Entschädigung für meinen Verdienstausfall?

https://service.hessen.de/html/Infektionsschutz-Entschaedigung-bei-Taetigkeitsverbot-7007.htm

Bewertung des Robert Koch-Institutes 

Website des hierfür zuständigen Kultusministeriums

Informationen zum Coronavirus

Stand: 18. März 2020

Das neuartige Coronavirus 2019-nCoV breitet sich weltweit aus. Um eine unkontrollierte Weiterverbreitung in Deutschland zu verhindern, ist es wichtig, Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten.

Einschätzung der aktuellen Lage für
Baden-Württemberg

Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt sich das Ministerium für Soziales und Integration auf die Bewertung des Robert Koch-Institutes. Danach wird das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Am 11. März 2020 wurde die weltweite Ausbreitung von COVID-19 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer Pandemie erklärt. In Baden-Württemberg wurde – wie in weiteren deutschen Bundesländern auch – bei einigen Reiserückkehrern vorsorglich eine Diagnostik veranlasst. Bisher gibt es in Baden-Württemberg 2.184 bestätigte Fälle mit positivem Testergebnis und acht Todesfälle.

Tabelle zur Karte (XLSX)

Wichtige Hinweise zu Karte und Tabelle: Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung an das Landesgesundheitsamt, welches die Fälle aus ganz Baden-Württemberg gebündelt an das Ministerium für Soziales und Integration meldet, kann es mitunter auch deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen sowie zeitliche Verzögerungen geben. Dafür bitten wir um Verständnis.

Falls Ihnen eine Karte älteren Datums angezeigt wird, drücken Sie bitte gleichzeitig die Tasten „Strg“ und „F5“. Dann lädt Ihr Browser die aktuellste Version.

Informationen für Bürgerinnen
und Bürger

Informationen für Schulen und Kindertageseinrichtungen finden Sie auf der Website des Kultusministeriums

Informationen für Unternehmen und Arbeitnehmer finden Sie auf der Website des Wirtschaftsministeriums.

Die von der Landesregierung beschlossenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus bzw. die entsprechende Rechtsverordnung: Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 17. März 2020 (PDF)

Wie wird das Coronavirus übertragen? Wie kann man sich schützen?

Wie wird das Coronavirus übertragen? Wie kann man sich schützen?

Eine Übertragung über importierte Lebensmittel und andere importierte Waren wie beispielsweise Spielzeug ist bisher nicht dokumentiert. Das für diese Frage zuständige Bundesinstitut für Risikobewertung kommt zu der Auffassung: Nach derzeitigem Wissensstand ist es unwahrscheinlich, dass importierte Waren Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft kann das Coronavirus auch nicht von Haustieren auf Menschen oder umgekehrt von Menschen auf Haustieren übertragen werden.

Welche Krankheitszeichen löst das neuartige Virus aus?

Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber: Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann – wie bei anderen Atemwegserkrankungen auch – zu diesen Krankheitszeichen führen. Einige Betroffene klagen auch über Durchfall. Bei einem Teil der Patienten geht das Virus mit einem schwereren Verlauf einher und kann zu Atemproblemen und Lungenentzündung führen.

Für welche Personengruppen ist eine Infektion mit dem Virus besonders gefährlich?

Auch in Baden-Württemberg verlaufen die Krankheitsverläufe bislang weit überwiegend mild. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus aber zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. Wie groß der Anteil derjenigen ist, die aufgrund des Virus sterben werden, lässt sich derzeit nicht eindeutig prognostizieren.

Eine ausführliche Beschreibung der Risikopersonen finden Sie unter den entsprechenden Fragen dieser FAQ-Liste.

Welche Personen zählen zu den Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf?

Ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) besteht für Menschen, die 60 Jahre und älter sind. Das Risiko an der Krankheit zu versterben steigt ebenfalls mit dem Alter. Besonders betroffen sind Menschen, die 80 Jahre und älter sind. Hintergrund hierfür ist, dass das Immunsystem mit zunehmendem Alter auf Infektionen weniger gut reagiert als bei Jüngeren.

Unabhängig vom Alter besteht ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Menschen mit Grunderkrankungen. 

Dazu zählen vor allem:

  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Bluthochdruck 
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen 
  • Diabetes
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Krebs

Wie können sich Risikopersonen schützen?


Die allgemeinen Hygienemaßnahmen gelten für Risikopersonen in besonderem Maße:

  • Gute Händehygiene: häufiges Händewaschen mit Seife
  • Abstand halten zu Menschen, die niesen oder husten
  • Einwegtaschentücher benutzen
  • Nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fassen
  • Auf Händeschütteln und engen Körperkontakt wie Umarmung zur Begrüßung verzichten

Bei Auftreten einer durch Viren verursachten Lungenentzündung können zusätzliche Infektionen durch Bakterien begünstigt werden, daher gilt für Personen die 60 Jahre oder älter sind und für Personen die an bestimmten Grunderkrankungen leiden:

  • Sprechen Sie Ihren Arzt auf eine Pneumokokken-Impfung an, sofern Sie nicht schon einen Impfschutz haben. 

Im Alltag sollten soziale Kontakte so weit als möglich reduziert werden. Dabei sollten folgende Tipps beachtet werden:

  • Einkäufe außerhalb der Haupteinkaufszeiten erledigen oder Einkäufe vor die Wohnungstür liefern lassen (zum Beispiel von Familienangehörigen, Nachbarn)
  • Öffentliche Nahverkehrsmittel möglichst außerhalb der Stoßzeiten nutzen und Handschuhe tragen, um Erregerübertragung über die Hände zu vermeiden
  • Geschäftliche und private Treffen meiden, die nicht unbedingt notwendig sind
  • Auf Familienfeiern verzichten, Einzelbesuche bevorzugen
  • Größere Menschenansammlungen vermeiden 
  • Besuche in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern sind nur noch in Ausnahmen gestattet (Kinder, im Notfall oder in der Versorgung von Sterbenden)

Welche Aktivitäten sind ohne Risiko möglich?

Freizeit- oder Sportaktivitäten an der frischen Luft, sofern man dabei keinen engen Kontakt zu anderen Personen hat (zum Beispiel Spaziergang, Fahrradfahren)

Welche speziellen Maßnahmen gelten für Kinder und/oder Schwangere?

Jüngere Menschen unter 20 Jahren können sich mit SARS-CoV-2 infizieren, entwickeln aber im Vergleich zu Erwachsenen häufig nur schwache Symptome einer milden Erkältungskrankheit. Inwieweit jüngere Menschen als schwach symptomatische Virusausscheider möglicherweise eine besondere Rolle im Infektionsgeschehen spielen, ist noch nicht abschließend geklärt.

Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass COVID-19 auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist. Eine Übertragung auf das neugeborene Kind ist über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich, bisher gibt es jedoch keine Nachweise von SARS-CoV-2 in der Muttermilch. Die Datenlage ist derzeit aber noch nicht ausreichend, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten.

Was muss im Umgang miteinander grundsätzlich beachtet werden?

Aufgrund des starken Anstieges der Fallzahlen und der zunehmenden Zahl von COVID Erkrankten in Deutschland ist es sehr wichtig, die sozialen Kontakte deutlich zu reduzieren, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Es wird zu einer gesamtgesellschaftlichen, gemeinsamen Aufgabe, die Weiterverbreitung des SARS-CoV-2 zu verlangsamen. In der Praxis heißt dies, dass jeder Bürger und jede Bürgerin seine Kontakte zu Mitmenschen, insbesondere zu besonders gefährdeten Personen mit Immunschwäche und Grundleiden, deutlich reduzieren sollte. Daher wurde nun auch die Empfehlung ausgesprochen, dass Reiserückkehrer aus Frankreich, Österreich und Schweiz auch dann freiwillig 14 Tage daheimbleiben sollen, wenn es sich nicht um durch das RKI ausgewiesene Risikogebiete handelt. 

Beschwerdefreie Kontaktpersonen können Tätigkeiten ausüben, bei denen kein oder sehr wenig direkter Personenkontakt zustande kommt. Grundsätzlich wäre auch spazieren gehen möglich, größere Menschengruppen sind jedoch zu meiden, vor allem, in geschlossenen Räumen (Stichwort soziale Distanz). Notwendige Einkäufe sollten, wenn möglich, von Bekannten oder Hilfssystemen übernommen werden. Wenn das nicht möglich ist, sollten allerdings die Kontakte während des Einkaufs minimiert werden.
 
Gesunde Kontaktpersonen, die in Berufen arbeiten, die für die Versorgungssicherheit wichtig sind, können in der Regel mit Auflagen weiterarbeiten, solange keine Symptome auftreten und keine Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.
  
Enger Körperkontakt, beispielsweise mit Familienangehörigen, sollte vermieden werden. Wichtig ist es auch, für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu sorgen und auf regelmäßige Händehygiene zu achten. Kontaktoberflächen wie Tisch oder Türklinken sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.

Was muss bei einer häuslichen Quarantäne beachtet werden?

Wenn ein begründeter Verdacht besteht, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, ist die Anordnung einer Quarantäne möglich. Das ist bei Menschen möglich, die engen Kontakt zu einem mit dem Virus Infizierten hatten oder die aus einer Risikoregion zurückkehren. Die Quarantäne anordnen dürfen die Gesundheitsämter für Einzelpersonen oder für Gruppen. 

Auch wenn keine Symptome spürbar sind, muss man bei amtlich angeordneter Quarantäne 14 Tage lang zu Hause bleiben. In dieser Zeit dürfen Betroffene auf keinen Fall die Wohnung verlassen oder Besuch empfangen. Soweit es geht, muss der Kontakt zu anderen im Haushalt lebenden Personen verhindert werden. Das Gesundheitsamt entscheidet im Einzelfall, ob auch diese Personen unter Quarantäne gestellt werden. 

Wer sich nicht an die Auflagen des Gesundheitsamtes hält, kann laut Infektionsschutzgesetz mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder einer Geldbuße belegt werden.

Wie verhalte ich mich nach einer Auslandsreise, beispielsweise nach der Rückkehr aus dem Skiurlaub?

Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben oder in Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, sollten unnötige Kontakte vermeiden und wenn möglich zu Hause bleiben. Entwickeln sich innerhalb von 14 Tagen Symptome, sollte – nach telefonischer Anmeldung – ein Arzt aufgesucht werden.

Besonders Reisende und Ski-Urlauber, die aus der Schweiz, Italien und Österreich zurückkehren, sollten soweit möglich bis zu zwei Wochen zu Hause bleiben, auch ohne Symptome. Wer arbeiten muss, kann durch einfache und bekannte Verhaltensweisen das Risiko reduzieren. Man sollte sich im Alltag so verhalten, als wolle man sich und andere vor einer Grippeansteckung schützen.

Was ist beim Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen zu beachten?

Alle Besuche in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Dialyse-Einrichtungen und Tageskliniken sind ab sofort bis auf Weiteres verboten. Ausnahmen sind nur bei erkrankten Kindern, in Teilen der Psychiatrie und zur Sterbebegleitung unter Auflagen erlaubt.

Welche Regeln gelten für Veranstaltungen?

  • Untersagt sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Angebote von Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen.
  • Untersagt sind Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.
  • Auch alle sonstigen Veranstaltungen sind untersagt.

Wie sieht es mit privaten Veranstaltungen wie Hochzeiten, Beerdigungen, Trauerfeiern oder Geburtstagen aus?


Auch private Veranstaltungen, Feste und Treffen mit über 100 Teilnehmenden sind verboten. Auch kleinere private Veranstaltungen und Treffen sollten abgesagt werden. Alle nicht notwendigen sozialen Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden. Grundsätzlich gilt: Nur noch das unternehmen, was unbedingt notwendig ist. Ziehen Sie sich in den kommenden Wochen zurück. Verschaffen Sie sich räumliche Distanz, halten Sie Abstand zu Mitmenschen.

Auch bei Bestattungen und Trauerfeiern sollten die üblichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie Abstandsregeln eingehalten werden. Verzichten Sie auf Umarmungen und Handschläge.

Welche Regeln gelten für
öffentliche Verkehrsmittel?

Hinweise dazu finden Sie auf der Website des Verkehrsministeriums: Verhalten bei Fahrten mit Bussen und Bahnen zur Verringerung des Infektionsrisikos

Welche Einrichtungen des öffentlichen Lebens werden in Baden-Württemberg geschlossen?

  • Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater,
  • Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkhochschulen,
  • Kinos,
  • Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder, Saunen,
  • alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, und ähnliche Einrichtungen,
  • Volkshochschulen und Jugendhäuser,
  • öffentliche Bibliotheken,
  • Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen,
  • Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb geschlossener Räume), Spezialmärkte
  • Öffentliche Spiel- und Bolzplätze.
  • Beabsichtigt ist, dass für Altenpflege-, Krankenpflege- und Kinderkrankenpflegeschulen sowie Schulen zur Ausbildung von medizinisch-technischen Assistenten und pharmazeutisch-technischen Assistenten eine Ausnahme von der Schließung erfolgt, soweit dort Schülerinnen und Schüler geprüft und unterrichtet werden, deren Abschluss bis spätestens 30. Mai 2020 erfolgen soll. Das bedeutet, dass die anstehenden entsprechenden Prüfungen grundsätzlich stattfinden könnten. Entsprechenden Infektionsschutzmaßnahmen müssen dabei eingehalten werden.

Kann ich weiter Gaststätten und
Restaurants besuchen?

Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt.  Vom diesem Verbot ausgenommen sind Schank- und Speisegaststätten sowie Mensen, wenn sichergestellt ist, dass 

  • die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist,
  • Stehplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Gästen gewährleistet ist und
  • Schank- und Speisegaststätten frühestens ab sechs Uhr geöffnet haben dürfen und spätestens ab 18 Uhr geschlossen werden müssen.

Muss ich mit leichten Atemwegserkrankungen für eine Krankschreibung in die Arztpraxis gehen?

Ab sofort können Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage ausgestellt bekommen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen. Diese Vereinbarung gilt seit 9. März 2020 und zunächst für vier Wochen.

Werden in Baden-Württemberg ganze Orte abgeriegelt?

Das ist bislang keine Überlegung der Bundesregierung. Bisher werden die Infizierten in Deutschland isoliert und behandelt. Ihre Kontaktpersonen werden so weit möglich identifiziert und in häuslicher Quarantäne betreut. Dieses Vorgehen bleibt weiterhin das Ziel der Bundesregierung.

Wie viele Intensivbetten stehen aktuell in Baden-Württemberg zur Verfügung?

In Baden-Württemberg stehen etwa 3.246 Intensivbetten zur Verfügung. Davon haben rund 2.000 Betten eine Beatmungsmöglichkeit. Darüber hinaus hat der Bund 10.000 Beatmungsgeräte bestellt, die nach und nach an die Länder ausgeliefert werden sollen.

Ist die Lebensmittelversorgung in Baden-Württemberg gefährdet?


Auch wenn in dem ein oder anderen Fall ein Produkt in den Lebensmittelgeschäften vergriffen ist: Die Handelsketten versichern, dass dies an noch nicht angepassten logistischen Abläufen liegt. Es liegen explizit keine Versorgungsprobleme vor, die Versorgung mit Lebensmitteln ist weiterhin gesichert. Der Handel hat zugesichert, auf die verstärkte Nachfrage zu reagieren und das Sortiment aufzustocken.

Wie sieht es bei geplanten Reisen aus?

Wer jetzt zwingend ins Ausland reisen muss, sollte sich unbedingt vorab informieren, ob wegen der Ausbreitung des Coronavirus Einreisesperren oder Sonderkontrollen für das Reiseziel gelten. Das Auswärtige Amt hat eine eigene Webseite zum Coronavirus eingerichtet, auf der sich alle wichtigen Informationen finden lassen. Kundig machen kann man sich vor Reiseantritt bei der Botschaft oder dem Konsulat des Reiselandes in Deutschland. Das Auswärtige Amt hat auf seiner Website Reise- und Sicherheitshinweise zu allen Ländern. Wer vereisen muss, kann hier aktuelle und zuverlässige Informationen zur Situation im Zielland finden – Länderinfos genauso wie beispielsweise Sicherheitshinweise, Zollbestimmungen oder Impfempfehlungen.

Informationen darüber, welche Rechte Urlauber haben, die ihre Reise nicht antreten oder abbrechen wollen, finden sich auf den Seiten der Verbraucherzentrale und des Europäisches Verbraucherszentrums Deutschland.

Weitreichende Maßnahmen in Baden-Württemberg

Die Landesregierung hatte am Freitag (13. März) weitreichende Maßnahmen beschlossen, die die Ausbreitung des Virus verlangsamen sollen. Die Maßnahmen gelten zunächst bis einschließlich 19. April 2020

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Aufgrund des sehr dynamischen Geschehens haben wir in Absprache mit Virologen und Infektionsschutzexperten einen grundlegenden Strategiewechsel eingeleitet. Die Krankheitsfälle werden weiter zunehmen, unser wichtigstes Ziel muss es deshalb jetzt sein, unsere medizinische Infrastruktur und unser Gesundheitswesen in die Lage zu versetzen, eine große Zahl an schwer Erkrankten adäquat zu versorgen. Konkret heißt das: Wir werden das öffentliche Leben auf ein Minimum beschränken, um unserem Gesundheitssystem die Zeit zu geben, sich bestmöglich für die Behandlung einer höheren Zahl von schwer erkrankten Personen einzustellen.“

Zu den wichtigsten Maßnahmen, um diese Ziel zu erreichen, gehören:

  • Kindergärten, Kindertagespflege und Schulen sollen bis zu den Osterferien geschlossen werden (Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website des hierfür zuständigen Kultusministeriums.)
  • Keine Besuche in Krankenhäusern bis auf unabdingbare Ausnahmen  / Besuche in Alten- und Pflegeheimen werden auf ein Mindestmaß heruntergefahren und limitiert
  • Öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen werden untersagt. Darüber hinaus gilt die Empfehlung alle Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, abzusagen
  • Alle nicht notwendigen sozialen Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden / Wenn jeder nur die Hälfte seiner sonst üblichen Kontakte pflegt, ist schon viel erreicht 
  • Großeltern sollten nicht zur Kinderbetreuung herangezogen werden, da Kinder häufig Überträger des Virus sind, auch wenn sie selbst nur selten Symptome haben
  • Arbeitgeber sollen ihren Mitarbeitenden Homeoffice bzw. Überstundenabbau ermöglichen
  • Grundsätzlich gilt: Nur noch das unternehmen, was unbedingt notwendig ist. Ziehen Sie sich in den kommenden Wochen zurück.

Lucha appellierte in diesem Zusammenhang an die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger. „Organisieren Sie Nachbarschaftshilfen, unterstützen Sie die Menschen in Ihrem Viertel, die Hilfe brauchen, gehen Sie für sie einkaufen.“ Tipps, wie jeder vor Ort einfach Hilfe für besonders betroffene Personen organisieren kann, haben wir in einer kurzen Liste zusammengefasst.

Telefon-Hotline für Bürgerinnen und Bürger

Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die vom Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium fachlich unterstützt wird. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich (auch am Wochenende) zwischen 9 und 18 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555.

Informationen in Leichter Sprache

Das Bundesgesundheitsministerium stellt Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache bereit. 

Informationen zum Coronavirus in Gebärdensprache hat der Norddeutscher Rundfunk (NDR) zusammengestellt.

In Eigeninitiative hat die Grafikern Annette Kitzinger aus Schleswig-Holstein – vielen bekannt durch die von ihr entwickelten Metacom-Symbole für unterstützte Kommunikation – grafische Materialien zum Infektionsschutz gestaltet und diese kostenlos zum Download bereitgestellt. 

Informationen in mehreren Sprachen

Das Bundesgesundheitsministerium hat den Handzettel „Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?“ auf seiner Website auch in Englisch und Türkisch zum Download bereitgestellt.  

Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus für Bildungseinrichtungen können in Englisch, Türkisch, Arabisch und Russisch heruntergeladen werden.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet auf der Internetseite infektionsschutz.de mehrere Publikationen in verschiedenen Sprachen zum Download an: zum Beispiel das Merkblatt „Virusinfektionen – Hygiene schützt!“ in Englisch und Türkisch und das Plakat „Die 10 wichtigsten Hygienetipps“ in Englisch, Türkisch, Russisch, Spanisch, Arabisch.

Hinweise für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Personen, die sich in Risikogebieten (Liste auf Website des Robert Koch-Instituts) aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten, und bis 14 Tage nach der Rückkehr bzw. dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, sollten einen Arzt aufsuchen. Nehmen Sie unter Hinweis auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Notdienst auf. Aus Vorsichtsgründen sollten Erkrankte die Kontakte zu Mitmenschen so weit wie möglich einschränken.

Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Einreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln,

  • vermeiden Sie unnötige Kontakte,
  • bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause,
  • halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg; halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das sie sofort entsorgen (Husten- und Niesetiquette),
  • waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife, vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund (Händehygiene),
  • suchen Sie nach telefonischer Anmeldung, unter Hinweis auf Ihre Reise, einen Arzt auf. 

1000 STÜHLE STEIFENSAND SITWELL AG 
Sperbersloher Str. 118
90530 Wendelstein (bei Nürnberg) 
Deutschland 

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